Kapazitätsrechner: Welche Spülmaschine braucht Ihr Betrieb?

Berechnen Sie, wie viele Körbe in Ihrer Spitzenstunde anfallen und welche Nennleistung die Maschine dafür haben muss. Das Ergebnis zeigt den passenden Maschinentyp.

So rechnet der Kapazitätsrechner

Maßgeblich für die Maschinengröße ist nicht der Tag, sondern die Spitzenstunde. In dieser Stunde muss die Maschine das Spülgut so schnell abarbeiten, dass Geschirr nicht ausgeht und sich die Rückgabe nicht staut.

  1. Spülgut der Spitzenstunde. Gäste × Teile pro Gast.
  2. Körbe pro Stunde. Spülgut ÷ Teile pro Korb.
  3. Nennleistung. Körbe pro Stunde ÷ Auslastungsfaktor. Datenblattwerte gelten für ununterbrochenen Betrieb im kürzesten Programm. In der Praxis gehen Zeit für Beladen, Entladen und Wartephasen verloren.

Richtwerte für die Eingaben

BetriebstypTeile pro GastTeile pro Korb
Restaurant à la carte8 bis 1212 bis 16
Kantine, Mensa5 bis 714 bis 18
Bankett10 bis 1414 bis 16
Hotel-Frühstück6 bis 814 bis 18
Bar, Café2 bis 4 Gläser16 bis 36 je nach Glasdurchmesser

Richtwerte für die Planung. Zählen Sie im Zweifel eine Woche lang die tatsächlich gespülten Körbe: Das ist die zuverlässigste Grundlage.

Spülsignal-Einschätzung: Der häufigste Planungsfehler ist eine Maschine, die rechnerisch genau passt. Sie läuft in der Spitze dauerhaft am Limit, verkürzt Programme und hält Temperaturen nur knapp. Planen Sie mit einem Auslastungsfaktor von höchstens 70 bis 75 % und prüfen Sie, ob das nächstgrößere Modell bei den Betriebskosten wirklich teurer ist.

Vom Ergebnis zur Maschine

Die Typempfehlung orientiert sich an typischen Leistungsbereichen: Untertischmaschinen bis etwa 35 Körbe pro Stunde Nennleistung im Praxisbetrieb, Haubenmaschinen bis etwa 80, Korbtransportmaschinen darüber und Bandtransportmaschinen für sehr große Mengen gleichartigen Spülguts. Die Grenzen sind fließend. Platz, Spülgutmix und Personal entscheiden mit. Mehr dazu in der ausführlichen Anleitung zur Kapazitätsberechnung.

Häufige Fragen

Warum reicht die Nennleistung aus dem Datenblatt nicht?

Sie bezieht sich meist auf das kürzeste Programm bei ununterbrochenem Betrieb. Beladen, Entladen, Sortieren und Wartephasen senken die reale Leistung typischerweise auf 60 bis 80 % des Nennwerts.

Wie zähle ich Besteck?

Besteck wird meist in Besteckköchern gespült. Rechnen Sie es als Anteil eines Korbs, zum Beispiel einen Korb für das Besteck von 40 bis 60 Gedecken, je nach Köcher.

Brauche ich für Gläser eine eigene Maschine?

Ab mittleren Mengen oft ja. Gläser profitieren von niedrigeren Temperaturen, eigener Wasseraufbereitung und kurzen Wegen an der Theke.

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